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HONG KONG

Posted by on February 7, 2010

3 Tage Hong Kong standen Caro, Thomas und mir bevor und es ging gut los: unser Flug hatte fast eine Stunde Verspätung. Wir sind mit Tiger Airways geflogen und die Route Singapur-Hong Kong wurder erst am 1.2.2010 eröffnet und wir befanden uns auf dem 7. Flug dieser Strecke, somit hat sich die Zeit vielleicht noch nicht so ganz eingependelt? Mit dem Gedanken lässt sich die Verspätung auf jeden Fall leichter ertragen, denn schließlich standen uns noch ein paar Stunden Flug bevor, bei denen Schlafen leider irgendwie nicht ganz so möglich war…


In Hong Kong angekommen ging es direkt ins Hotel, Ibis – also ein deutsches Hotel. Leider hat dieses Hotel nicht viel von dem halten können, was es versprach… Zuerst wurden wir in ungenießbare Raucherzimmer verfrachtet (Fenster sind nicht zu öffnen) und meinten es gäbe keine weiteren freien Zimmer, doch nach etwas Löwengebrüll von Caro war ganz schnell ein anderes Zimmer frei. In diesem habe ich mit Caro geschlafen, während Thomas etwas mehr Platz im Behindertenzimmer hatte 🙂 Dafür musste er einige Stockwerke mehr hochfahren und der Aufzug war langsam wie eine Schnecke…
Die 24-h offene Küche stellte sich als Instant Noodle Snack heraus (glücklicherweise gab es ein ganz passables Restaurant direkt nebenan, wo wir wie Aliens begutachtet wurden^^) und das Frühstück lasse ich besser unkommentiert, auch wenn es genießbar war. Wir entschlossen uns nach bereits wenigen Bissen die folgenden Tage auswärts zu Essen.
Freitag morgen nach dem Frühstück ging dann der Marathon Hong Kong Sightseeing los, gestartet sind wir am Wang Tai Sin Temple mit seinem wunderschönen Garten. Es war fast nichts los ausser Einheimische, die zum Beten gekommen sind; wir denken dass die ganzen Touristen wohl eher in einer Woche zu Chinese New Year kommen und haben die verlassenen Sehenswürdigkeiten genossen 🙂
Weiter ging es zum Nonnery Temple wo ich mir mit diesen Stäbchen eigentlich die Zukunft voraussagen lassen wollte, aber das wär beim letzten Temple gewesen und später hab ich herausgefunden, dass man eine spezielle Frage stellen muss, die einem dann beantwortet wird und nääh, darauf hatte ich dann keine Lust^^
Weiter ging es dann zur 10000 Buddha Monastery, um dorthin zu gelangen mussten wir einen Berg besteigen, der Weg war mit den 10000 Buddhas eingerahmt. Oben angekommen war wieder nichts los ausser eine Hand voll Einheimischer und der Temple glich einer Baustelle.
Nun hatten wir langsam Hunger und machten uns auf den Weg Richtung Kowloon, wo wir in einem Restaurant das hoch angepriesene Dim Sum ausprobierten. Ich hatte das unbekannterweise bereits an meinem Geburtstag letztes Jahr in Geylang nach der Feier im Zouk mit Monica und YP, somit hab ich beim Blick auf die Bilder im Reiseführer erkannt was ich damals gegessen hatte. Die Speisekarte war etwas gewöhnungsbedürftig und genauso wie in einem Hong Kong Café hier in Singapur, in dem ich letztes Jahr war. Die Speisen und Getränke sind auf Chinesisch auf Zetteln gedruckt und man muss selbst ankreuzen was man möchte. Glücklicherweise war die Karte auch auf Englisch und das essen sehr lecker!!!
Gestärkt und ausgeruht ging es mit vollem Elan in Richtung Lady’s Market, auf dem Caro und ich ausreichend fündig geworden sind. Thomas ist mit einem gequälten Lächeln hinterhergelaufen, allerdings hat er das ganze “shoppen” mit einer Ausdauer überstanden.. Hut ab! Nach guten 2-3 Stunden sind wir pünktlich zur Light Show zur Promenade of Stars. Nun ja… so wie diese Show beschrieben wurde war sie dann nicht.. ein bisschen Musik und ein paar mal in den Himmel geblinkt in weiss und grün… das wird schnell langweilig 😉 
Zudem war es kalt und somit sind wir noch vor dem Ende die Promenade entlang gelaufen und haben uns noch mal in einem Café ausgeruht bevor es noch zum Temple Night Market – mehr Flohmarkt – und zu guter Letzt nochmals auf den Lady’s Market ging, da ich versprochen hatte eine ganz bestimmte Uhr mitzubringen. Letztendlich bin ich auch fündig geworden. Interesanterweise haben wir noch etwas ganz neues auf diesem Markt entdeckt, beziehungsweise erlebt: Es gibt auch Stände, da liegen nur Prospekte aus (mit Uhren und Taschen etc.) und wenn einem was gefällt wird es einem entweder direkt gebracht oder man wird mit in einem so genannten Show Room genommen, wo die Ware etwas höherwertig erscheint (wer weiss ob sie es ist) und  man ganz andere Modelle zu Gesicht bekommt. Auf dem Markt haben wir sogar nicht existente Designermixe entdeckt =D
Thomas war dann schließlich auch noch glücklich, als wir einen Esprit Outlet entdeckt haben, wo er dann zugeschlagen hat =)
Nachdem wir uns alle Glückshormone ershoppt haben sind wir völlig erschöpft ins Hotel und nach einem Bier sofort eingeschlafen.
Samstag wurde wieder mit einem Tempel gestartet, der so genannte Man Mo Temple, in dem die Räucherstäbchen in Form von Zylindern (gedreht wie Mückenräucherdinger) an der Decke hingen. Der Duft war wie immer nicht auszuhalten und somit sind wir dann die Straße durch Soho entlang, die einen deutlichen westlichen Touch hat und nicht umsonst das Künstlerviertel von Hong Kong genannt wird. 
Anschließend sind wir auf die ewig lange Rolltreppe nach oben gestoßen, haben uns aber auf den Weg nach unten begeben um vom Hafen aus mit der Star Ferry zu fahren. Wir sind also einmal rüber und wieder zurückgefahren, war kein großartiges Erlebnis, aber mal ganz nett 🙂
Wieder auf dem Festland angekommen sind wir in den Bus nach Aberdeen gestiegen um in das Restaurant auf dem Wasser zu gehen. Sonst war in Aberdeen leider nicht viel zu sehen. Das Restaurant war interessant doch ziemlich teuer, somit haben wir oben in der Bar was getrunken – ich bin mal ne gute 3/4 Stunde eingeschlafen *grins* und dann gings über den Yachthafen wieder zurück ins Stadtzentrum und in den Bus hoch zum Peak.
Wir haben gehofft, dass die Sicht oben einigermaßen annehmbar ist. Leider wurden unsere Gebete nicht mal annähernd erhört, denn wir konnten vielleicht geradeso 5-10 Meter weit sehen, sonst war alles in Nebel gehüllt… Sehr enttäuschend, speziell für Thomas, denn er hat sich das ganze Wochenende auf die Aussicht vom Peak aus gefreut…
Immerhin gab es in der Mall (sowas findet man hier an jeder Straßenecke…. und ich dachte Singapur wär schlimm!!!) ein Hard Rock Café, in dem wir uns jeder ein T-Shirt gegönnt haben.
Runterzugs haben wir uns ein Taxi gegönnt, damit wir an dem einen Aussichtspunkt halten können, den wir auf dem Weg nach oben gesehen hatten, denn dort war die Sicht relativ gut. Mit ein paar netten Bildern im Kasten ging es schließlich wieder zurück ins Hotel und nach ein paar Bierchen und netten Schwätzchen wieder hundemüde ins Bett.
Sonntag war unser letzter Tag und wir haben zu allererst ausgecheckt. Auf dem Weg zum Flughafen wollten wir uns die Tsing Ma Bridge ansehen, was sich als Abenteuer auf Grund des Taxifahrers herausgestellt hat. Während der Taxameter schon lief versuchte er per Walky Talky und Handy über Freunde und Kollegen zu erfahren wo wir denn hinmöchte, denn er konnte kein Wort Englisch. Schließlich glaubte er es zu wissen, doch fuhr geradewegs in die Richtung aus der wir gekommen sind, also haben wir unseren Taxifahrer dann dorthin gelotst wo wir hinwollen. Sowas ist mir auch noch nie passiert, das einzig vergleichbare wäre ein Taxifahrer, der mich wieder rausgeschmissen hat als ich in Singapur an den Hafen wollte, weil er meinte er wär neu, und wüsste nicht wo der Hafen wär… Richtig….
Endlich am Aussichtspunkt für die Brücke angekommen hat es sich richtig eingeregnet. Wir waren binnen Minuten komplett durchnässt und mit dem immer mehr werdenden Wasser in meiner Kleidung sank meine Laune leicht gen Null. Ich bin schließlich umgekehrt und nicht hoch zum Aussichtspunkt unter freien Himmel gelaufen sondern hab mich – obwohl schon total durchnässt – lieber untergestellt und auf Caro und Thomas gewartet. 
Geplant war nun die Gepäckabgabe am Flughafen um dann gepäckfrei zum Big Buddha zu fahren – doch ohne mich. Ich hab mich also 6 Stunden am Flughafen selbst beschäftigt während Thomas und Caro sich den Buddha und ein großes Outlet angesehen haben. Dafür sind nach den 6 Stunden meine Ipod Batterien leer gewesen, mein Handy war kurz vorm Totalausfall, und mein Buch hatte keine weiteren Seiten mehr zum Lesen. Immerhin war ich wieder trocken und nicht krank wie Caro die Tage drauf.
Der Rückflug hat sich als sehr turbulent herausgestellt und natürlich waren wir wieder über eine Stunde verspätet. Da wir nach 12 angekommen sind, habe ich mir direkt ein Taxi geschnappt um so schnell wie möglich Heim in mein Bett zu kommen. Der Taxifahrer hat mich dann noch von Kopf bis Fuß analysiert, was sehr unterhaltsam war, wenn der wüsste was er teilweise für einen Bullshit erzählt hat =D und irgendwann um fast 3 Uhr nachts lag ich endlich in meinem Bett. 
Hong Kong war an sich ganz schön, doch der Regen hat es etwas vermiest. Die Sehenswürdigkeiten waren definitiv sehenswert, doch viel mehr hat Hong Kong nicht zu bieten. Wenn man mal von den Millionen Shopping-Möglichkeiten absieht. Jetzt weiss ich auch, wieso meine damalige Vermieterin im Sommer einmal im Monat nach Hong Kong zum Shoppen geflogen ist…^^

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